Stand mit Glücksrad und Informationsmaterial im Freien an einem See. Ein großes, kreidetafelartiges Schild links trägt die Aufschrift "(D)EIN GLÜCK DEMOKRATIE". Der Holztisch ist mit einem Glücksrad, einem Kasten mit dem Schild "GLÜCKS-GEWINN" und InformaAusblick auf ein Gewässer durch eine teils verdeckte dreiteilige durchsichtige Skulpturen mit vertikalen Streifen. Im Vordergrund verdecken Äste mit frischem grünen Laub und einigen getrockneten Schilfblüten die Sicht..Das Bild zeigt eine herbstliche Szene mit einem alten, hellbraunen Gebäude mit rotem Dach, umgeben von großen Bäumen mit gelb-braunem Laub. Auf dem Boden liegt eine dichte Schicht aus gefallenem Laub, und im Hintergrund sind weitere kleinere Gebäude zu seDas Bild zeigt eine Gruppe von Menschen, die im Kreis auf einer Wiese stehen. Im Hintergrund sind Bäume und ein Gewässer zu sehen.Das Bild zeigt ein helles, gemütliches Zweibettzimmer mit Holzfußboden. Zwei Einzelbetten stehen nebeneinander, jeweils mit weißer Bettwäsche, gestreiften Kissen und gefalteten Handtüchern. Links steht ein Holztisch mit zwei Stühlen, im Hintergrund sind gEine kleine Open-Air-Bühne bei Abenddämmerung: Zwei Musiker:innen spielen unter farbigem Licht, während das Publikum auf dem Rasen sitzt. Links und rechts stehen Bäume, rechts befindet sich ein Technikzelt, und im Hintergrund ist ein Gewässer zu sehen.Zwei Bänke aus bunten Europaletten (orange, grün und blau) stehen zwischen hohen Bäumen auf einer Rasenfläche. Im Hintergrund schimmert eine Wasserfläche durch das gelb-grüne Laub.Langzeitbelichtung bei Nacht mit deutlichen Sternspuren, die konzentrische Kreise bilden. Die Szene wird von der Silhouette eines großen, kahlen Baumes im Zentrum dominiert. Rechts ragt die hell beleuchtete Fassade eines Gebäudes ins Bild.Das Bild zeigt eine Terrasse mit gelben und braunen Stühlen, einem Tisch und einem Tischkicker. Im Hintergrund ist ein gelbbraunes Gebäude mit großen Terrassentüren zu sehen, im Vordergrund ein kleiner Baum und eine Lampe zur Wegbeleuchtung.Historische, senfgelbe Villa mit Turm, daneben ein Baum und eine weiße Werbefahne mit dem spiegelverkehrten Schriftzug "VILLA FOHRDE".Sonnenuntergang über einem Fluss. Die helle Sonne reflektiert auf der Wasseroberfläche, umgeben von dunklen Baum-Silhouetten. Blauer Himmel mit kleinen Wolkenfeldern
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Erzählcafé zum internationalen Frauentag

Erzählcafé zum internationalen Frauentag (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Erzählcafé zum internationalen Frauentag

Und wie haben Sie so den 08. März verbracht? Am Anfang des Erzählcafés stand eine Frage und ganz unterschiedliche Antworten:

 

  • Ab in die Therme, einen Tag mal so richtig Wellness und es sich gut gehen lassen. Aber so was von voll war es da…! Naja klar, die Berlinerinnen und Berliner haben ja jetzt Feiertag am 8. März…
  • Ich habe mich erst gewundert, warum der RE1 nach Potsdam so leer ist, aber dann fiel es mir wieder ein: Feiertag und schon bleiben die Pendler weg. Am Nachmittag hat mich mein Mann dann mit ‘nem Kuchen überrascht…
  • Ich war unterwegs und habe den Tag gar nicht weiter begangen… das kenne ich auch gar nicht so von früher.
  • Ich war mal ausnahmsweise nicht wie all die anderen Jahre beim Frauenstreik und in Berlin demonstrieren, sondern habe mir abends eine Doku über den Frauentag in der DDR angeschaut, das war sehr interessant.

 

Am vergangenen Sonntag saßen Bewohnerinnen der Stadt Havelsee und Brandenburgs an der Havel gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen und kamen ins Gespräch – über den internationalen Frauentag. Anlass war die 29. Brandenburgische Frauenwoche, die in Deutschland in dieser Form einmalig ist. Dass der 8. März seit diesem Jahr im Nachbarbundesland erstmalig Feiertag ist, bot noch einmal zusätzliche Gelegenheit um sich darüber auszutauschen, was der internationale Frauentag in unserer Gesellschaft und für uns persönlich bedeutet und in Zukunft für eine Bedeutung einnehmen könnte.

 

Zur Einstimmung gab es die Möglichkeit interaktiv und virtuell durch die Geschichte der Frauenbewegung zu spazieren. Im anschließenden Gespräch wurde deutlich, dass entsprechend der ganz unterschiedlichen Frauen, die am Nachmittag in der Villa zusammenkamen, sich auch die Zugänge zum 8. März sehr unterscheiden können. Das Frau sein an sich feiern? Das bisher errungene feiern? Sich einfach mal etwas gönnen? Weiterhin für das Recht auf Selbstbestimmung und Gleichberechtigung streiken und kämpfen, um auf die Ungleichheiten in der Gesellschaft aufmerksam machen?

 

Bei den in der DDR Großgewordenen verbinden sich mit dem Tag Aufmerksamkeiten wie Blumen, Würdigungen und Auszeichnungen, aber auch von oben vorgegebene Feierlichkeiten. Bei den Jüngeren spann sich der Bogen von einem Gefühl der Ratlosigkeit, wie frau persönlich diesen Tag gestalten möchte bis hin zu der immer stärker werdenden Überzeugung, als Feministin an diesem Tag für Gleichberechtigung der Frauen auf die Straße gehen zu wollen, ja sogar zu müssen. Aber auch Erinnerungen an Demonstrationen und Frauenstreiks wurden miteinander geteilt und die Überzeugung, sich an diesem Tag weltweit gemeinsam zu zeigen und solidarisch zu sein.

 

 

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