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Geschichte(n) von Zugehörigkeit und Anderssein

14.10.2019 bis 18.10.2019

Ein historisch-politisches Jugendseminar für Menschen ab 16 - 27 Jahren

 

Worum geht's?

 

Was waren die Patient*innenmorde der Nationalsozialisten? Wie wurde nach 1945 mit dieser Geschichte umgegangen?

Bei einem Besuch in der Gedenkstätte „Opfer der Euthanasie-Morde“ in Brandenburg an der Havel setzen wir uns damit auseinander, welche Verfolgung Menschen erlebt haben, die als „behindert“, „psychisch krank“ oder „asozial“ bezeichnet wurden.

 

Wir wollen darüber hinaus dann über Ausgrenzungserfahrungen im Alltag sprechen: Wo fühle ich mich zugehörig und wo nicht? Was hat Diskriminierung mit mir zu tun?

Dazu wollen wir verschiedene Strategien gegen Ausgrenzung ausprobieren und über unsere Vorstellungen von Normalität, Zugehörigkeit und Differenz gemeinsam sprechen und nachdenken.

 

Während der Woche haben wir in der Villa Fohrde Zeit, uns folgende Fragen gemeinsam zu stellen: Was bedeutet diese Geschichte von Ausgrenzung und Verfolgung heute für uns? Wie möchten wir unser Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft gestalten? Dazu gehört auch, kritisch zu hinterfragen, warum in unserer Gesellschaft alles auf das Prinzip Leistung ausgerichtet zu sein scheint und was das zum Beispiel für Menschen mit Behinderungen oder Wohnungslose Menschen heißt.

 

Außerdem:

  • fünf Tage in der Villa Fohrde mit Vollverpflegung
  • direkt an der Havel gelegen mit der Möglichkeit zum Kanu fahren, Fahrrad fahren in die Umgebung, Lagerfeuer, Tischtennis und Kicker...

 

Leitung:

Susanne Albani, Jugendbildungsreferentin der Villa Fohrde, Projektleitung Partizipativ (Ge)Denken

Dorothea Traupe, Übersetzerin und freie Trainerin in der historisch-politischen Bildung

 

Teilnahmebeitrag: 75 € für Vollverpflegung und Unterbringung im Doppelzimmer

 

Anmeldung zum Seminar

 

Weitere Informationen zum Seminar gibt es bei Susanne Albani:

 

 

Flyer und Programm