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Bildungskonzept für Familienbildung

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Bildung beginnt für uns bei Kindern und ist ein Angebot für alle Generationen. Dieser intergenerative Ansatz ist uns im Rahmen der Familienbildung wichtig. Wir wollen gemeinsam Spaß haben und dabei auf Augenhöhe Lernen. 
 
Mal steht dabei die politische Bildung im Fokus, mal geht es um Fragen nach der Work-Life-Balance in der „Rushhour des Lebens“ (Hans Bertram). Gemeinsam ist allen Projekten die Frage eines respektvollen Umgangs miteinander. Hierzu gehört der Respekt zwischen den Generationen. Dieser schließt auch eine nachhaltige Lebensweise mit ein.
 
Pädagogisch ist es uns wichtig, Anlässe zum gemeinsamen Austausch und Erfahren zu schaffen. Die Bildungseinheiten finden -je nach Seminar und Inhalt- mal in der gesamten Gruppe und mal in getrennten Erwachsenen- und Kindergruppen statt.
 
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Wie sieht politische Bildung mit Familien in der Villa-Fohrde nun konkret aus?
 
Wir stellen Familien in den Fokus politischer Prozesse. Schließlich ist das der Raum, in welchem wir lernen, miteinander klarzukommen und Streitigkeiten beizulegen. Wir lernen über unsere Bedürfnisse zu sprechen und für die Bedürfnisse anderer Verständnis zu haben. Wir lernen Kompromisse zu schließen. Das macht auch gesellschaftliches Miteinander und damit Politik aus.
 
Nicht ein abstraktes Moment in der Wahlkabine. Sondern die Art und Weise, wie wir als Familie gemeinsam den Alltag organisieren, ist für uns ein Moment, den wir mit der Lupe der politischen Bildung heranzoomen möchten.Deshalb setzen unsere Seminare an Alltagsthemen an. Wie kochen wir alle miteinander, beteiligen uns gegenseitig und achten dabei noch auf die Umwelt? Wie bauen wir aus Lehm eine Stadt in der alle gut, gerne und nachhaltig leben? Wie regeln wir als Familie unseren Umgang mit digitalen Geräten? Und was hat das alles nun eigentlich mit "Politik" oder "Demokratie" zu tun?
 

Bei unseren Seminaren sind Groß und Klein willkommen. Dabei organisieren wir keine Kinderbetreuung, sondern binden im inklusiven Miteinander Kinder und Erwachsene ihren Bedürfnissen entsprechend in das inhaltliche Seminarprogramm ein. So dass Omas, Mamas, Papas, Tanten, Onkel, Bezugspersonen und Kinder unterschiedlicher Altersstufen eine gemeinsame Bildungserfahrung machen können.