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Ideenwerkstatt

Ideenwerkstatt – für Multiplikator*innen in der inklusiven historisch-politischen Bildungsarbeit
Die Ideenwerkstatt richtet sich an max. 15 Multiplikator*innen der politischen und/oder historischen Bildungsarbeit, die Interesse an Austausch und Vernetzung zu Methoden der inklusiven historisch-politischen Bildungsarbeit haben. Die Teilnehmer*innen der Ideenwerkstatt sind bereits bzw. können je nach Interesse und Erfahrung in der historisch-politischen Bildungsarbeit Teil des Trainer*innenpools der Villa Fohrde werden. Wir freuen uns über ein vielfältiges Teilnehmer*innenspektrum in Bezug auf berufliche und biographische Hintergründe und Erfahrungen.

 

Nächster Termin: 06.-08. Juli 2020Ideenwerkstatt

Inklusive historisch-politische Bildungsarbeit zum Thema "30 Jahre Transformationsprozess"

Ziel der Ideenwerkstatt ist die Weiterbildung und der Austausch zu aktuellen Debatten einer inklusiven historisch-politischen Bildung in Bezug auf Leerstellen der Erinnerung an die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung vor 30 Jahren.

 

Welche Fragen müssen mit dem Anspruch einer multiperspektivischen Erinnerungsarbeit an dieses Thema gestellt werden? Welche Rolle spielen diese Ereignisse heute (noch) im Alltag von Jugendlichen und was heißt das für die Gestaltung von Seminaren zur Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR und der Transformation im Osten (und Westen) seit 1990? 

 

Anmeldung

Bitte nutzt das Formular.

Schreibt bitte parallel eine kurze Email mit eurer Motivation, euren Erfahrungen in der historisch-politischen Bildung, gern Ideen für eigene Mini-Inputs sowie Anforderungen an Barrierefreiheit an die Projektleiterin und Jugendbildungsreferentin der Villa Fohrde, Susanne Albani:

 

 

Kurzbeschreibung

Im Rahmen des Projekts Partizipativ (Ge)denken werden von 2017-2022 Seminare der historisch-politischen Jugendbildung umgesetzt. Einmal jährlich findet eine Ideenwerkstatt für Trainer*innen und weitere Interessierte zu verschiedenen Schwerpunktthemen statt. Ein Fokus ist dabei, die Auseinandersetzung mit den NS-Patient*innenmorden mit Blick auf das Thema „Inklusive Erinnerungskultur(en)“ in Seminarkonzepten und methodischen Zugängen weiterzuentwickeln und zu konkretisieren.

 

Eigene Themen, Seminarkonzepte und Ideen können sehr gerne eingebracht und diskutiert werden. Die Villa Fohrde möchte dabei einen Beitrag zur Erweiterung der Erinnerungskultur leisten und gleichzeitig die Auseinandersetzung mit historischen Themen für aktuelle Debatten und Wertefragen nutzen.

Die Villa Fohrde ist seit 1991 eine Brandenburger Bildungsstätte (1,15 Stunden von Berlin), mit dem Hauptanliegen der „Förderung eines konstruktiven und respektvollen Umgangs der Menschen mit sich selbst, sowie mit ihrer sozialen und natürlichen Umwelt“. (Leitbild)

 

 

Das Projekt „Partizipativ (Ge)denken“:

Die Projektidee:

  • Multiperspektivität als Paradigma für den Blick auf Geschichte/n

  • Thematisch und zielgruppenspezifisch umgesetzte Inklusion

  • Partizipation von der Projektidee bis zur Umsetzung

  • Auseinandersetzung mit vergessenen Opfergruppen und deren Diskriminierungsgeschichte

  • Politische Bildung als Anstoß für eine inklusive und partizipative Gesellschaft

 

Leitfragen:

  • Wie lässt sich die Erinnerung und Aufarbeitung der (lokalen) Geschichte so gestalten, dass sich jede*r, unabhängig von sozialer oder regionaler Herkunft und Identität daran beteiligen kann?

  • Wie lassen sich lokale Bezüge in eine fruchtbare Beziehung setzen zu den historischen Erfahrungen der Teilnehmer*innen mit Migrationshintergründen aus der ganzen Welt?

  • Wie lässt sich die Vielfalt von historischen Identitäten und Erfahrungen, die eine Einwanderungsgesellschaft konstituieren, würdigen und sichtbar machen?

  • Wie lassen sich die Themen und Methoden so offen gestalten, dass alle Jugendlichen aktiv partizipieren können und gleichberechtigt teilhaben können?