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Leitbild

Die Villa Fohrde ist freier Träger der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung und vertritt die demokratischen Grundwerte unabhängig von parteilichen und religiösen Interessen. Zielgruppen der politischen Jugendbildung in unserem Hause sind Jugendliche und junge Erwachsene unterschiedlicher kultureller und sozialer Milieus sowie Multiplikator_innen der Jugendarbeit aus Brandenburg, Berlin und weiteren Regionen. Thematisch laden unsere Angebote zur Auseinandersetzung mit Schlüsselfragen der Gegenwart ein. Kernpunkt der Veranstaltungen ist dabei die Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und des demokratischen Engagements als Fundament einer lebendigen Demokratie. Mitbestimmung ist entsprechend sowohl inhaltlich Thema als auch didaktisches Prinzip unserer Veranstaltungen; Partizipation wird während des Seminars trainiert und real erfahrbar. Neben fundiertem Wissen zu demokratischen Strukturen und Abläufen wird dabei eine Grundhaltung gegenseitiger Achtung, Anerkennung und Wertschätzung unabhängig von gesellschaftlichem Status, Geschlecht oder Herkunft vermittelt und trainiert.

 

Eine stabile Persönlichkeit verstehen wir als Vorrausetzung dafür, dass sich Jugendliche aktiv in gesellschaftliche Diskurse und die demokratischen Prozesse einbringen. Insofern wird der Stärkung personaler und sozialer Fähigkeiten in unseren Seminaren der politischen Jugendbildung ein besonderer Stellenwert beigemessen. Die Ausbildung und Reflexion des eigenen Wertesystems, der individuellen Perspektiven und Positionen, des Selbstvertrauens und –verständnisses sowie der verschiedenen persönlichen und sozialen Kompetenzen sind dabei wichtige Schritte. 

 

In den Veranstaltungen der politischen Jugendbildung der Villa Fohrde erfahren die unterschiedlichen Ausgangsbedingungen und Lebenssituationen der Teilnehmenden, ihre spezifischen Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten keine Bewertung, sondern Wertschätzung. Sie werden durch die qualifizierten Mitarbeiter_Innen in das prozesshafte Seminargeschehen einbezogen. Durch die konkrete Anbindung der Lerninhalte an die Lebensrealitäten der Teilnehmenden sind Handlungsorientierung, Praxisbezug und Alltagsrelevanz gegeben. Das didaktische Konzept unserer Angebote der politischen Jugendbildung sieht neben der Teilnehmerorientierung das ganzheitliche Lernen als pädagogischen Ansatz vor. Mit einer großen Methodenvielfalt werden Lernprozesse angeregt, die an die verschiedensten Potentiale der Teilnehmenden anknüpfen, so dass Wissensaneignung kognitiv, emotional, kreativ, körperlich und sozial ermöglicht wird.