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Leichte Sprache als Methode der Inklusion

Seminar der (politischen) Bildungsarbeit und für weitere Interessierte in 4 Modulen:

 

Das Konzept der Leichten Sprache spielt in der Diskussion um Inklusion und Teilhabe eine zentrale Rolle. Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert die „volle gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen“. Für Teilhabe braucht es aber erst einmal die Möglichkeit, andere Menschen und Texte zu verstehen und sich selbst sprachlich ausdrücken zu können.

 

Leichte Sprache richtet sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten, an Menschen, die nicht gut Deutsch sprechen/schreiben und an alle anderen Menschen, die leicht verständliche Texte bevorzugen.

 

Für das Schreiben und Übersetzen von Texten in Leichter Sprache besteht eine Herausforderung darin, schwierige Texte und komplexe Themen differenziert und dennoch leicht verständlich darzustellen.

 

Von inhaltlicher Relevanz innerhalb dieses Kurses sind deshalb die Theorie und die Hintergründe Leichter Sprache sowie die Praxis des Verfassens eigener Dokumente in einer verständlichen Formulierung.

 

Wie bitte? Geht der letzte Absatz auch einfacher? Ja. Zum Beispiel so:

 

Darum geht es im Kurs:

Was ist Leichte Sprache?

Wo kommt Leichte Sprache her?

Für wen ist Leichte Sprache?

Wie kann ich selber verständlicher schreiben?

Im Kurs arbeiten Sie viel in Arbeits-Gruppen.

Sie bringen einen eigenen Text mit.

Daran werden Sie im Kurs arbeiten.

Wenn Sie keinen Text haben, dann bekommen Sie einen Text.

 

Und noch einmal in schwieriger Sprache: Leichte Sprache ermöglicht mehr Menschen, an (politischer) Bildungsarbeit teilzunehmen. So wird Leichte Sprache zum Werkzeug der partizipativen und inklusiven politischen Bildung und fördert deren emanzipatorische Ansätze.

 

Nächste Termine:

Modul 1: 04.-06.10.2019

Modul 2: 22.-24.11.2019

Modul 3: 13.-15.03.2020

Modul 4: 08.-10.05.2020

 

Anmeldung