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Zum Projektvorhaben "Partizipativ (Ge)denken"

 

Im Rahmen des Projekts Partizipativ (Ge)denken sollen während des Zeitraums 2017-2022 Seminare der historisch-politischen Jugendbildung umgesetzt werden. Die Villa Fohrde möchte damit einen Beitrag zur Erweiterung der Erinnerungskultur leisten und gleichzeitig die Auseinandersetzung mit historischen Themen für aktuelle Debatten und Wertefragen nutzen.

 

Die wichtigsten Ziele des Projekts:

  • Multiperspektivität als Paradigma für den Blick auf Geschichte/n
  • Thematisch und zielgruppenspezifisch umgesetzte Inklusion
  • Partizipation von der Projektidee bis zur Umsetzung
  • Auseinandersetzung mit vergessenen Opfergruppen und deren Diskriminierungsgeschichte
  • Politische Bildung als Anstoß für eine inklusive und partizipative Gesellschaft

 

Politische Bildungsarbeit besteht häufig daraus die „richtigen“ Fragen zu stellen und somit Lern- und Diskussionsprozesse anzuregen. Diese Fragen richten sich an die Teilnehmer*innen, doch genauso an die Projektleitung.

 

Für unser Projektvorhaben sind folgende Fragestellungen zentral:

  • Wie lässt sich die Erinnerung und Aufarbeitung der (lokalen) Geschichte so gestalten, dass sich jede*r, unabhängig von sozialer oder regionaler Herkunft und Identität daran beteiligen kann?
  • Wie lassen sich lokale Bezüge in eine fruchtbare Beziehung setzen zu den historischen Erfahrungen der Teilnehmer*innen mit Migrationshintergründen aus der ganzen Welt?
  • Wie lässt sich die Vielfalt von historischen Identitäten und Erfahrungen, die eine Einwanderungsgesellschaft konstituieren, würdigen und sichtbar machen?
  • Wie lassen sich die Themen und Methoden so offen gestalten, dass alle Jugendlichen aktiv partizipieren können und gleichberechtigt teilhaben können?